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18.01.2019, 10:22 Uhr | NWZ, mit freundlicher Genehmigung
CDU fordert ausschließlich Glasfaseranschlüsse
Der CDU-Kreisvorstand diskutiert mit dem EWE-Beauftragtem Ralf von Dzwonkowski den Breitbandausbau. Noch ist man auf der Suche nach „weißen Flecken“.

Edewecht Über den Breitbandausbau im Ammerland diskutierte der CDU-Kreisvorstand, der nun in Edewecht tagte. Als Gesprächspartner war der EWE-Kommunalbeauftragte, Ralf von Dzwonkowski, geladen.

Jörg Brunßen, CDU-Kreistagsabgeordneter und -Fraktionsvorsitzender im Edewechter Gemeinderat, informierte über den Stand der Ausbauarbeiten: Bis 2021 sollen weitere 5800 Haushalte sowie sämtliche Schulen und Gewerbegebiete im Ammerland an das Glasfasernetz angeschlossen werden. Derzeit werden die weißen Flecken (Haushalte mit weniger als durchschnittlich 30 Mbit) zusammengestellt, bevor die Ausschreibung erfolgt.

Ralf von Dzwonkowski teilte mit, dass zusätzlich auch die EWE eigenwirtschaftlich weitere Bereiche mit Glasfaser ausbauen wird. Derzeit verfügten 85 bis 90 Prozent über einen Breitbandanschluss.

Kritisiert wurden die bürokratischen Vorgaben und Abläufe bis zur Verlegung sowie der oft langwierige Ausbauprozess. Dzwonkowski verwies auf die angespannte Lage im Tiefbaubereich. Wegen der vielen Ausbauprojekte in der Region seien alle Tiefbauunternehmen über Jahre ausgelastet. Auch der Fachkräftemangel sei ein Problem.

Um weiße Flecken dokumentieren zu können, weist die CDU auf die Erhebung des Breitband Kompetenz Zentrums in Niedersachsen hin. Unter breitband-niedersachsen.de (Bürger/Betriebe – Breitbanderhebung) können Ammerländer Haushalte die derzeitige Internetgeschwindigkeit mitteilen. Diese Erhebung ist Grundlage für den weiteren Ausbau.

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